Der Staat Kamerun wird 16 Milliarden FCFA von der Weltbank leihen, um die Wasserkraft von Sanaga zu entwickeln

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Der Staat Kamerun wird 16 Milliarden FCFA von der Weltbank leihen, um die Wasserkraft von Sanaga zu entwickeln

(Invest in Cameroon) - Durch Präsidialdekret von 22 Februar 2019 ist der für Wirtschaft zuständige Minister Alamine Ousmane Mey befugt, eine Vereinbarung mit der International Development Association (IDA), einer Tochtergesellschaft der Weltbank, zu unterzeichnen. Kredit in Höhe von 24,9 Millionen, dh 16,3 Milliarden FCFA.

Diese Mittel sollen nach dem Dekret des Präsidenten für die Finanzierung des Projekts zur technischen Unterstützung der Wasserkraft des Sanaga-Flusses verwendet werden.

Die 1-Komponente dieses Projekts zielt unter anderem auf die Finanzierung der technischen Hilfe ab, die für die Auswahl und Entwicklung eines großen Wasserkraftwerks auf der Sanaga erforderlich ist. Dabei wird ein Public-Private-Partnership-Modell verwendet, bei dem der private Partner auf Wettbewerbsbasis eingestellt wird.

Die 2-Komponente wird dazu beitragen, die Fähigkeit der Regierung zur Erfüllung ihrer Verantwortlichkeiten während des Baus des Nachtigal-Wasserkraftprojekts (420 MW) in Sanaga zu stärken, einschließlich: Unterstützung von Regierungsbehörden bei der Überwachung des Baus des Projekts und die Umsetzung des Umwelt- und Sozialmanagementplans.

Die 3-Komponente wird wiederum eine Reihe analytischer Arbeiten finanzieren, um eine langfristige Strategie zur Verringerung der hydrologischen Risiken zu entwickeln und Kamerun vor Klimarisiken und der Volatilität der Stromerzeugungskosten zu schützen.

Der Weltbank zufolge verfügt Kamerun über das drittgrößte Wasserkraftpotenzial in Afrika südlich der Sahara, das derzeit auf eine Kapazität von über 20 000 MW geschätzt wird, wobei der Fluss Sanaga in der Nähe liegt die Hälfte des ungenutzten Potenzials.

Die derzeit in Kamerun installierte Kapazität zur Erzeugung von Wasserkraft ist 723 MW, die den Song Loulou-Damm (384 MW) und den Edéa-Damm (267 MW) an der Sanaga sowie den Lagdo-Damm ( 72 MW) an der Bénoué.

Sylvain Andzongo

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