Googles Geolocation-Daten werden von der Polizei überlastet?

Wenn die Umfragen skaten, können sich die Behörden an eine Quelle für Standortdaten wenden, die zu neuen Leads führen könnten: Google.

Einem Bericht der New York Times zufolge benutzte die Polizei die Informationen aus der Sensorvault-Datenbank des Suchriesen, um in verschiedenen Strafverfahren im ganzen Land zu helfen.

Das Privatleben mit den Anforderungen der Behörden in Einklang bringen

Die Datenbank enthält detaillierte Datensätze im Standort von Hunderten Millionen von Telefonen in der Welt, sagt die NYT. Es sammelt Informationen über Nutzer von Google-Produkten, damit das Unternehmen seine Anzeigen besser ausrichten und seine Wirksamkeit messen kann.

Aber die Polizei hat die Datenbank angezapft, um bei seinen Ermittlungen Fortschritte zu erzielen. Behörden können "Geofence" -Mandate erhalten, um Standortdaten zu erhalten. Solche Anfragen haben in den letzten sechs Monaten ihren Höhepunkt erreicht, und das Unternehmen hat innerhalb einer Woche bis zu 180-Forderungen erhalten.

Google hat es abgelehnt, spezifische Fragen zu Sensorvault zu beantworten, sagt jedoch, es habe die Menge identifizierbarer Informationen reduziert, die es der Polizei zur Verfügung stellt. "Wir schützen die Privatsphäre unserer Nutzer mit Nachdruck und unterstützen gleichzeitig die wichtige Arbeit der Strafverfolgungsbehörden", sagte ein Sprecher.

"Wir haben ein neues Verfahren für diese spezifischen Anforderungen geschaffen, um unseren gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen Verringerung des Umfangs der offengelegten Daten und nur Informationen zu erzeugen, die bestimmte Benutzer identifizieren, wenn dies gesetzlich vorgeschrieben ist. "

Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Polizei Hilfe von Technologiefirmen sucht. Die Verwendung von Sensorvault-Daten hat jedoch Besorgnis über die Beteiligung unschuldiger Personen ausgelöst. Die Times interviewte einen Mann, der letztes Jahr im Rahmen einer Mordermittlung festgenommen worden war.

Die Polizei wurde mit Google-Daten auf diesen Verdächtigen aufmerksam gemacht. Er wurde jedoch nach einer Woche aus dem Gefängnis entlassen, als Ermittler einen anderen Verdächtigen identifizierten und festnahmen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf https://www.zdnet.fr/actualites/les-donnees-de-geolocalisation-de-google-sur-exploitees-par-la-police-39883457.htm